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Den Kopf voll Ideen

Ideen sind unzweifelhaft Instrument und Werkzeug eines Autoren. Es gibt Momente, da erwarte ich sie sehnsüchtig. Eine zündende Idee, wie es mit dem Plot nun weitergehen könnte. In anderen Momenten werde ich von ihnen überrannt. Um diese soll es im heutigen Blogpost gehen.

Ideenschleuder Auto

Ich sitze im Auto, die Stundenkilometer rasen an mir vorbei, ich beobachte die Landschaft und träume vor mich hin. Und ja, natürlich achte ich auf den Verkehr und fahre ordnungsgemäß XD
In solchen Situationen passiert es mir nahezu regelmäßig, dass mich auf einmal DIE IDEE befällt. Anfangs habe ich versucht, auf der Idee wie auf Kaugummi herumzubatscheln. Leider habe ich DIE IDEE meist 3 Stunden vor Ankunft. Eine ziemlich lange Zeit also, um ununterbrochen daran zu denken. Weil ich schon so viel über die Kilometer hinweg vergessen habe, habe ich mir irgendwann auf Taschentücher Notizen gemacht. Später waren es alte Kassenzettel, die ich dankenswerterweise niemals weggeschmissen hatte. Das Konzept Ideenfindung im Auto funktioniert bei voller Fahrt allerdings nur mäßig gut, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt, und hat beim Mitbewohner auch schon für Schweißausbrüche und Nahtoderfahrungen gesorgt. Deshalb hat er mir zu meinem Geburtstag ein Diktiergerät geschenkt. Nach dem Motto: Knopf an, Idee raus. Das Problem dabei: Ich kann meine eigene Stimme nicht hören. Ich quatsche meinem Diktiergerät also die Ohren voll, kann es aber nicht abhören.

Heißwasserbedingt

Situation zwei. Ich dusche. Und zwar so heiß, dass mir der Rücken verbrennt und ich halb ohnmächtig werde, aber tatsächlich ist das ein prima Zustand für geniale Ideen (Nachmachen kann ich trotzdem nicht empfehlen, vor allem nicht unter 18 Jahren und ohne die Erlaubnis Eurer Eltern!!!). Dabei sind schon so einige meiner Charaktere gestorben oder wurden vor einem geplanten Tode gerettet. Das Finale von Damnum fiel mir in der Dusche ein. Wo auch sonst.

Was lange währt, wird endlich gut

Nur selten habe ich eine Idee, wenn ich krampfhaft darüber nachdenke. #projekted musste ein paar Tage ruhen, weil mir das passende Ende nicht einfallen wollte. Letztendlich ist es immer nur eine Frage der Zeit und somit auch der Geduld. Und diese Zeit kann man in andere Dinge investieren. Leben zum Beispiel – dabei fallen mir auch oft die dollsten Dinge ein.

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