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Geburtstagsfeierei Part II

Der Februar steht ganz im Zeichen der Geburtstage – und zwar alle im Abstand von je einer Woche. Am 08.02. hatte nicht nur Lucrum Geburtstag, sondern auch die jüngere Schwester des Mitbewohners. Heute hat der Mitbewohner selbst Geburtstag – und nächsten Donnerstag… naja, das verrate ich Euch vielleicht nächsten Donnerstag. Jetzt sind wir ja erstmal bei diesem – und den feiere ich mit fünf Fakten über den Mitbewohner.

#1 Der Mitbewohner hat nicht gerne Geburtstag
Nein, echt nicht. Null. Er mag es überhaupt nicht, im Mittelpunkt zu stehen. Deswegen hat er letztes Jahr in seiner Abteilung seinen Geburtstag verschwiegen. Leider kam die Sekretärin recht schnell dahinter – sie hat lustigerweise am gleichen Tag Geburtstag. In diesem Jahr hat sie ihn überredet, gemeinsam am Freitag ein Apero zu veranstalten. Der Mitbewohner bringt Schweizer Käse mit, die Sekretärin französisches Baguette. Ich bin etwas neidisch, dass ich nicht dabei sein darf. Denn… Schweizer Käse und französisches Baguette – muss ich mehr sagen?

#2 Der Mitbewohner wollte eigentlich keine Hasen
Wir haben sie trotzdem bekommen, weil ich eine Woche lang hinter ihm hergelaufen bin und das Wackelnäschen von Hasen imitiert habe. Und irgendwie wollte er diese Episode beenden. Noch auf der Hinfahrt zur Züchterin hat er genörgelt, aber als er Rosa und Jon das erste Mal gesehen hat, war es um ihn geschehen. Bei uns war es keine Liebe auf den ersten Blick – zwischen ihm und den Hasen schon!

#3 Der Mitbewohner liebt Feuer
Obwohl dem Mitbewohner eigentlich immer warm ist, liebt er den Ofen, der im Wohnzimmer meiner Eltern steht. Als wir das letzte Mal dort zu Besuch waren, hat er sogar heimlich daran herumgespielt und ihn nicht wieder richtig geschlossen. Merkten wir, als es plötzlich leicht verbrannt gerochen hat… In Liestal gibt es diese Tradition, die ich liebevoll “Feuerscheiß” nenne. Denn es ist echter Scheiß. Zur Fasnacht werden riesige Besen gebaut, die dann angezündet und in einem Umzug durch die Stadt getragen werden. Es gibt auch Wagen, die brennen – meterhoch. Ein beeindruckendes Spektakel, aber nicht, wenn Euer Freund mitmacht und einen Besen trägt, der viel zu groß und viel zu schwer für ihn ist. Denn es sind keine richtigen Besen, sondern Stämme mit zusammengezimmerten Ästen, die locker so dick sind wie meine Oberarme. Ein paar Mal hat er schon einen solchen Besen getragen. Dieses Jahr setzt er zwar aus beruflichen Gründen aus, aber wir werden es uns wahrscheinlich anschauen. Ach ja, und dann hat der Mitbewohner auch schonmal gebrannt. So richtig. Mit Flammen und so. Aber das ist eine andere Geschichte ;)

#4 Der Mitbewohner ist ein Sprachtalent
Seine Muttersprache ist Französisch, aufgewachsen ist er mit Schweizerdeutsch, Englisch spricht er auf der Arbeit und Deutsch mit mir. Als wir uns kennenlernten, war ich gerade erst in die Schweiz gezogen und verstand eigentlich nichts. Und der Mitbewohner machte mir gleich beim ersten Treffen klar: Ich spreche nie mit dir Hochdeutsch. Entweder verstehst du mich, oder eben nicht!
Natürlich verstand ich ihn nicht, aber nicken und nett grinsen reicht in manchen Situationen ja schon. Als er dann meine Eltern kennenlernte, MUSSTE er Deutsch sprechen, da sie noch weniger Schweizerdeutsch verstehen als ich damals. Nämlich nix. Auf der Rückfahrt unterhielten wir uns. Auf Hochdeutsch. Und erst kurz vor der Schweizer Grenze, wurde ihm bewusst, dass er die ganze Zeit Hochdeutsch gesprochen hatte. Seitdem redet er in meiner Gegenwart kaum noch Schweizerdeutsch, obwohl ich mittlerweile alles verstehe. Übrigens, wenn Ihr ihm begegnen würdet, würdet Ihr nicht bemerken, dass er eigentlich nicht mit dem Hochdeutschen aufgewachsen ist. Er hat es perfektioniert.

#5 Der Mitbewohner hat seinen ersten eigenen Laptop gekillt
War weniger lustig, als es jetzt klingt. Es war einer dieser Rotwein-Abende, an dem wir uns durch Netflix gesuchtet und rumgealbert haben. Auf einmal – der Mitbewohner gestikulierte wild – stieß er das Rotweinglas um, dessen Inhalt sich auf seinem Macbook ergoss. Das war übrigens erst einen Monat alt. Danach brach eine Runde Panik aus, denn dieses verflixte Teil wollte tatsächlich nicht mehr starten. Ende vom Lied: Laptop hinüber. Merkt Euch unbedingt, Rotwein nie in Laptop-Reichweite zu trinken, ja? :)

Und jetzt habt einen schönen Abend. Wir haben es auch. Mitbewohner, ich liebe dich ❤

 

Die Gewinner des Lucrum-Geburtstag-Gewinnspiels sind:
Buchbox Lucrum: Sabrina
Lesebox Lesezeit: Maria
Bitte meldet Euch mit Euren Adressen bei anika@anikaackermann.com

Vielen Dank für Eure zahlreiche Teilnahme ❤

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1 Comment

  • Reply
    Sabrina
    16/02/2018 at 11:04

    Warte mal, das meint ja mich! Oder?
    Ich freue mich auf jeden Fall RIESIG!! Vielen Dank!
    Ich hab dir auch gerade schon eine E-Mail geschrieben :)

    Die Mitbewohner-Fakten klingen richtig witzig und auch ein wenig abgedreht, haha :D

    Also, vielen Dank nochmal! Ich muss das jetzt erstmal richtig verarbeiten :)

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