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Quality Time

In der letzten Woche habe ich Euch von meinem Zeitmanagement erzählt, in dieser Woche spreche ich über ein Thema, das mindestens genauso wichtig ist: Quality Time. Natürlich zählt für mich persönlich das Schreiben auch in diesen Bereich, doch soll es heute nicht darum gehen, sondern Euch wieder einmal ein wenig hinter die Kulissen führen.

Quality Time – eine persönliche Definition

Ich glaube, dass jeder etwas anderes unter dem Begriff Quality-Time versteht. Laut Wikipedia beschreibt diese Bezeichnung jene Zeit, die man mit Familie und Freunden verbringt. Um es auf mich umzumünzen, würde ich die Definition ein wenig ausbauen und Zeit für mich sowie schöne Momente ergänzen.

Zeit zu zweit

Der Mitbewohner und ich können 24h/7d zusammen verbringen, ohne dass uns je langweilig werden oder die Gesprächsthemen ausgehen würden. Wir genießen jede Sekunde zusammen und leben in unserem wunderschönen Anika-und-Mitbewohner-Universum, in dem es Einhörner und Schokolade gibt, die nicht dick macht.
Wenn ich sage, dass wir alles zusammen machen, dann übertreibe ich nicht. Wir kaufen zusammen ein, entwickeln gemeinsam Ideen für neue Projekte, probieren uns an Rezepten jeglicher Art aus und fahren hunderte Kilometer weit durch die Gegend. Manchmal einvernehmlich schweigend, dann wieder ausgelassen lachend.
Die schönsten Augenblicke haben wir in der jüngsten Zeit mit der Kreation der Varia-Premium-Box (erhältlich ab August) erlebt oder dann, wenn der Mitbewohner den Grill auf dem Balkon aufgestellt hat. Es ist die erste Saison, in der wir einen Grill besitzen und innerhalb weniger Wochen hat sich der Mitbewohner zum ultimativen Grillmaster gemausert. Ich dagegen mache nur Salate. Dann gibt es Abende, an denen wir im selben Raum sind und jeder etwas anderem nachgeht. Und trotzdem ist es schön, dabei zusammen zu sein. Diese Zeit, diese stillen Momente brauche ich, um mich vom Alltag und dem damit einhergehenden Stress zu erholen.

Familiensache

Natürlich bedeutet auch die Zeit mit meiner Familie für mich Quality Time. Erst letztes Wochenende hat meine Mutter die Terrassensaison offiziell eröffnet. Am schönsten ist es, wenn wir mit Buch in den Gartenstühlen sitzen und ein Stück Kuchen naschen. Ich genieße die Zeit in meiner Heimat immer sehr, da ich nur einmal im Monat dort bin. Dann werden die kleinen Augenblicke zu etwas ganz Besonderem. Wann immer der Mitbewohner und ich abends dort ankommen, warten meine Eltern schon auf uns. Wir sitzen dann zusammen im Wohnzimmer, trinken noch etwas und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Morgens holen meine Mutter und ich zusammen Brötchen, während mein Vater den Tisch deckt und der Mitbewohner noch selig schläft. Später essen wir zusammen und starten in den Tag. In solchen Momenten vergesse ich meinen Alltag vollkommen.
Seit der kleine Bärenhund Kaspar bei meinen Eltern lebt, werden unsere Tage dort von dem Baby bestimmt. Der Kleine hält uns alle richtig auf Trab und bringt uns so viel Liebe entgegen. Spaziergänge, die länger werden, je älter er wird, gehören für mich genauso zur Quality Time wie Löwenzahn pflücken für unsere Hasen Rosa, Jon und Belle.

Nur für mich

Die Quality Time, die ich lange nur für mich ganz allein beansprucht habe, hat in der letzten Zeit stark abgenommen. Meine Bedürfnisse haben sich einfach verändert. War ich früher lieber alleine, möchte ich heute die Zeit mit dem Mitbewohner um keine Sekunde missen. Trotzdem gibt es auch heute noch Momente, die ich ganz allein für mich habe. Dann sitze ich auf unserem wunderschönen Paletten-Sofa auf dem Balkon und lese. Manchmal schnappe ich mir aber auch meinen Laptop und surfe ohne Kopf oder Verstand von einer Seite zur nächste. Dabei können Stunden vergehen und ich würde es nicht merken. Ganz besonders für mich: Meine allfreitägliche Mittagspause während meines Selfpublisher-Tages. Meistens koche ich mir etwas Kleines, Nudeliges mit tomatiger Sauce oder mache mir ein Süppchen. Während ich esse, steht der Laptop neben mir und ich schaue mir You-Tube-Videos an, die einzige Zeit in der Woche, in der ich mir das genehmige ;)

Fazit

Ich muss nicht von Häusern springen oder mich mit dem Kanu durch Wildwasser kämpfen, um mein Gegengewicht zum Alltag zu finden. Ich liebe die stillen Momente mit meinem Lieblingsmitbewohner oder meiner Familie. Wenn ich ganz ich selbst sein kann, bin ich am glücklichsten <3

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